Forschungszentrum Risikomanagement

der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Das Forschungszentrum Risikomanagement (FZRM) der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Würzburg ist eine der führenden Institutionen im Bereich der Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung auf dem Gebiet des integrierten Chancen- und Risikomanagements.

In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus der Wirtschaft entwickelt das FZRM innovative Methoden und Instrumente zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken sowie zur Nutzung der hiermit verbundenen Chancen. Im Sinne eines interdisziplinären Forschungsansatzes nimmt hierbei auch die Integration von Erkenntnissen aus angrenzenden Fachrichtungen (insbesondere der Mathematik, der Rechtswissenschaften, der Soziologie und der Verhaltensforschung) einen hohen Stellenwert ein. Die Forschungsaktivitäten und die erarbeiteten Lösungsansätze sind grundsätzlich branchenübergreifend bzw. branchenunabhängig ausgerichtet - sie umfassen also nicht nur das Risikomanagement in Banken und Versicherungen, sondern decken insbesondere auch die Anforderungen von Nicht-Finanzunternehmen (Industrie, Handel, Dienstleistung) ab. Darüber hinaus verfolgt das FZRM den konsequenten Ausbau des Lehrangebots auf dem Gebiet des Chancen- und Risikomanagements für Studierende der Wirtschaftswissenschaften und anderer Fachrichtungen.

Die Ursprünge des Forschungszentrums liegen in einer 2006 gegründeten interdisziplinären Forschungsgruppe, die u. a. mit einem Zertifikatskurs (RMZ) das Lehrangebot im Bereich des Risikomanagements aufbaute und erste Forschungsprojekte durchführte. Im November 2009 erfolgte dann die Gründung des FZRM duch die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät auf der Grundlage einer Zielvereinbarung zwischen der Universität Würzburg und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Finanziert werden die Aktivitäten durch den Innovationsfond des Freistaats Bayern, durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen im Rahmen von Kooperationsprojekten und Drittmittelforschung sowie durch Sponsoren/Förderer.