5. RR-Risk Reporting

Fundierte Entscheidungen setzen eine adäquate (d.h. inhaltlich richtig, zeitgerecht, in angemessenem Umfang) Informationsversorgung der Entscheidungsträger voraus. Dies gilt sowohl für externe Stakeholder (vorallem Investoren oder Kreditgeber) als auch für unternehmensintern Akteure. Neben den zahlreichen gesetzlichen Vorschriften, die im Rahmen des externen Risiko-Reportings zu berücksichtigen sind, ergibt sich in diesem Bereich regelmäßig ein Zielkonflikt zwischen dem Wunsch nach Transparenz einerseits und Vertraulichkeitsaspekten andererseits. Im Falle des internen Risiko-Reportings stehen dagegen Fragen nach der optimalen Auswahl und Aufbereitung der vorhandenen Informationen im Mittelpunkt des Interesses - grundsätzlich also die Festlegung, welche Informationen in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt an welche Empfänger zu übermitteln sind und aus welchen Quellen diese gewonnen werden.

Innerhalb des Forschungsfeldes "Risk Reporting (RR)" befasst sich das FZRM insbesondere mit folgenen Fragestellungen:

  • Anforderungen an die Risikoberichtserstattung im Rahmen des Geschäftsberichts
  • Inhaltlich/semantische Analyse von Risikoberichten
  • Anforderungen und sinnvolle Ausgestaltung des internen Risiko-Reporting
  • Integration des Risiko-Reporting in das bestehende Controlling-Berichtswesen

 

 

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